Montag, 27. Juni 2011

Sommer – Sonne - Schmetterlinge

Heute morgen saß ich an meinem Laptop und erledigte noch einige Dinge für meine neue Arbeit. Da es sich heute auch mal lohnt aus dem Fenster zu schauen, entdeckte ich einen Schmetterling. Er flog total verzückt am Schmetterlingsbaum hin und her. Die geschenkte Lebensfreude sprühte aus ihm heraus und man meinte sie greifen zu können. Dieses Schauspiel habe ich nicht fotografiert, da es viel zu schön anzuschauen war. Aber ich habe ein paar Fotos von dem Kleinen gemacht. Dies war gar nicht so leicht, da er immer noch verzückt umherflog.

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Wochenende - Nachtrag

Was macht man an einem Sonntag, der anfangs nicht so schön gestartet ist. Man ribbelt Pullis auf, die sowieso noch nie getragen wurden. Man hat natürlich keine Wolle und muss das machen. Hahaha. Kleiner Scherz.

Jedenfalls ist diese Produktion von Woll-Bällen genau nach Alba’s Geschmack. Vielleicht sollte ich mir mal die Frage stellen, ob sie eine Katze oder ein Hund ist.

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Das Wochenende “Lecker” ausklingen lassen

“Lecker” das ist wohl auch so ein Wort, das typisch für die Region ist. Ein Freund hat mal gesagt:”Das Wort ’lecker’ gibt es nicht.” Hm, was soll man denn dann sagen, wenn es schmeckt? Und wenn ich zu einer Sache stehe, dann ist es diese, dass ich aus dem “Kohlenpott” bin und da ist es nun mal lecker.

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Hm, was gibt es Besseres nach einem Spaziergang mit den Süßen? Eine schöne Tasse Kaffee und ein oder vielleicht auch zwei Stückchen selbstgebackenen Käsekuchen.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche. Nani

Und noch Eins und noch Eins

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, oder ob es auch bei Anderen so ist.? Wenn ich etwas Neues oder “Neues-Altes” mache, dann sehr exzessiv. So kam es auch, dass es nicht bei einem Duftsäckchen geblieben ist oder bleiben wird. Am Kreuzstich gefällt mir, dass man Bilder “zeichnen” kann. Es macht einfach Spaß seine Sehnsüchte wie zum Beispiel das Fernweh auf Stoff zu bannen. Vielleicht ist deshalb auf dem Einen eine Windmühle zu sehen.

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Ja und auch das “Ribbelmonster” hat sich wieder eingeschlichen. Wie man sieht, bin ich sogar schon beim 2. Ärmel. Das schwarze Verschwommene ist kein Geist, sondern Bo. Wie immer an Frauchens Seite.

Sonntag, 26. Juni 2011

Fertig

Es ist halt wie es ist! Macht man etwas Neues, geht es einem auch schneller von der Hand. So war das Duftsäckchen an einem Abend fertig. Jedoch war ich bei dem Zusammennähen zu voreilig. Dieses hatte ich schon vor dem Besticken gemacht. So wurde es dann zu einer etwas fummeligen Angelegenheit.

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Die Bänder zum Zusammenbinden sind nun auch gefunden. Hierzu vielen lieben Dank an meinen Händler des Vertrauens auf dem Wochenmarkt. Hier ist eine unglaubliche Vielfalt an Kurzwaren zu finden.

Kreatives Chaos

Schon wieder eine Woche vorbei. Vor genau einer Woche kam man aus Holland und war viel zu aufgedreht, um in irgendeiner Weise müde zu sein. Es juckte in den Fingern. Mein “Magengeschwür”, der naturfarbene Pulli winkte zwar auch vom Tisch und wollte weitergestrickt werden, aber dazu hatte ich nicht die rechte Lust. Also stellte sich die Frage, was tun? Eine sehr große Leidenschaft war von mir früher, neben Stricken und Bändchenstickerei, der Kreuzstich. Wieso sollte man nicht mal wieder etwas mit nur einer Nadel machen. Ich hatte noch Stoff zugeschnitten. Also musste hierzu ein Muster gefunden werden. Hefte wälzen, es gibt Schlimmeres. Man sieht wieder schöne Dinge. Geplante Projekte fallen einem wieder ein und Neue werden geschmiedet. Da auch noch ein wenig Sticktwist vorhanden war, (hahaha vielleicht doch ein wenig mehr, nach dem Motto darf es auch ein bisschen mehr sein)konnte sofort begonnen werden.

DSC00633 Hier mein kreatives Chaos.

Der Ärmel von meinem “Ribbelmonster” hat sich natürlich auch wieder eingeschlichen. Er will halt auch fertig werden. Außerdem muss ich gestehen, werde ich auch nicht jünger und es ist ganz schön anstrengend für die Augen, da sich die Rottöne sehr ähnlich sind.

Dienstag, 21. Juni 2011

Wenn Frauen eine Reise tun…

Am Sonntag war es endlich soweit. Nach fast einem Jahr nur E-Mail Kontakt sollten wir uns dann endlich mal persönlich kennenlernen. Sonst gab es zwischen uns und Jantina von den Bouviersupporters nur immer Kontakt per Mail. Nach diesem herzlichen Kontakt waren wir natürlich alle aufeinander gespannt. Vor allem waren die Supporters natürlich auch auf Bo gespannt.

Er ist vor ca. einem Jahr von ihnen zu uns vermittelt worden. Keine Frage von dieser Organisation können sich viele eine Scheibe abschneiden. Hier wird nicht an erster Stelle nach dem Kontoauszug gefragt und ob man eine Familie mit Kind und Garten ist. (Nicht falsch verstehen ich habe überhaupt nichts dagegen, aber ich bin halt Single und habe aber ein supertollen familiären Background. Nur scheint hier in Deutschland dieses besagte Kriterium im Vordergrund der Vermittlung zu stehen und nicht, ob man überhaupt mit dem Hund klar kommt.) Nur war es auch nicht der Grund weshalb ich aus Holland ein Hund habe. Eigentlich sollte es ja wieder ein Airedale werden, aber als ob es Schicksal war, bin ich auf diese Seite geraten. Da wir schon vorher einen Bouvier hatten, wusste ich worauf ich mich da einlasse und eigentlich sollte es auch ein anderer Hund werden, aber der war schon vermittelt. So bekam ich dann irgendwann die Mail von Jantina, ob es auch Bo sein könnte. Er müsse sonst ins Tierheim. Die Besitzerin war schlechthin überfordert und er habe gebissen. Au dachte ich. Aber es könnte klappen, da er erst ein Jahr ist und einmal ist keinmal. Natürlich habe ich es nicht sofort entschieden und er Familienrat wurde auch zu Rate gezogen. Und für alle die jetzt denken, die vermitteln nur übers Internet ohne zu gucken. Es war vorher jemand von den deutschen Bouviers in Not da. Ein langes Gespräch und auch Rücksprache mit den anderen Verantwortlichen und wir wurden als totaler Hundehaushalt bestätigt. Sjaak hat Bo dann bei der Familie abgeholt, da Alba die zu diesem Zeitpunkt noch zu klein war (Tollwut) und nicht in die Niederlande einreisen durfte. So haben wir uns dann getroffen und Bo kam zu uns. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich vergesse nie, wie eingeschüchtert er in der Ecke des Autos gesessen hat und die Zähne gefletscht hat. Ich streckte die Hand aus und schwupps hatte ich diesen Riesen halb auf dem Arm. Mir kommen heute noch die Tränen und ich kann bis heute nicht verstehen, wie man so einen Schatz abgeben konnte. Natürlich ist es ein ständiger Prozess und man muss viel arbeiten.

So und jetzt sollten wir uns treffen. In Heteren findet 2x im Jahr eine Ausstellung der Bouviers statt. Hier ist auch das Bouviersupporters-Team dann vertreten. Eigentlich herrscht bei dieser Veranstaltung immer Sonnenschein. Aber daran war an diesem Wochenende nicht zu denken. Die Route war dank Google ausgedruckt. Proviant und Wasser für die Hunde eingepackt. Vor allem wurden dieses Mal auch nicht die Impfbücher vergessen. Das Wetter war einfach grauenhaft und es änderte sich auch nicht in Holland. Und es kam wie es kommen musste. Das erste Mal auf niederländischen Autobahnen (sonst immer Landstraße) nahm man, als es hieß die Autobahn zu wechseln, doch glatt die Abfahrt. Das war ein Fehler. Zuhause hatte ich mich noch über die komische Abzweigung gewundert. Leider fiel mir dies dann zu spät auf. Also raus an die nächste Raststätte. Und hier möchte ich einmal Danke sagen, an alle geduldigen holländischen Raststättenbesitzer. Ohne Euch wären wir nie angekommen. Wir sparen jetzt auf ein Navi. Versprochen!

Dann endlich angekommen, wurden erst einmal die Beiden rausgelassen. Gott sei Dank hatte es endlich mal zu regnen aufgehört. Den Blick auf den Rhein genießen.DSC00622

Jetzt wurde es ernst. Die Hunde blieben zuerst im Wagen. So konnte man sich besser umschauen. Da es die ganze Zeit geregnet hatte, wurde das Richten in die Halle verlegt. Es war schon imposant, so viele Bouviers auf einmal zu sehen. Und dann haben wir den den Stand der Bouviersupporters gefunden. Ich wusste ungefähr, wie Jantina aussieht. Sie war aber nicht da. Also mal Fragen. Und dann kam sie. Es war ein total warmes und herzliches “Hallo”, auch von allen Anderen. Erst mal Small Talk. Da heute auch Bert da war, konnte man Alba’s kleines Problem zur Sprache bringen. Bert ist ein “Hundeflüsterer”. Seit der letzten Läufigkeit gibt sie sich ganz komisch. Die Frage war nun, ob ängstlich oder was. Angst konnte ich mir nicht vorstellen, da sie behütet aufgewachsen ist. Natürlich hat auch sie Hunter’s Tod sehr mitgenommen. Eine andere Möglichkeit wäre die Schilddrüse. Diese wird aber noch untersucht. Nach eingehenden Anschauen und Verhaltenstests in den unterschiedlichsten Situationen, war klar, daß Alba keine Angst hat. Sie ist einfach hypernervös. Und vielleicht hat sie auch war an der Schilddrüse. Man könnte sich jetzt die Frage stellen, bringt ein halber Tag etwas. Gibt es so etwas wie einen Hundeflüsterer? Die Antwort könnten uns nur unsere Vierbeiner beantworten. Was ich sagen kann, es gibt mir dem Halter wieder mehr Selbstbewusstsein und dieses allein gibt dem Hund auch wieder mehr Auftrieb. Denn die Kommentare, die man sich anhören muss, wenn man mit Alba geht sind nicht förderlich. Wenn man was zu sagen hat, dann nicht hinter dem Rücken. Wenn man fragt, wieso es so ist, wird man sicher eine Antwort bekommen. Alle im Umfeld kennen die Situation auch und da ist sie auch entspannt. Aber diese Kommentare von manchen selbsternannten Hundeversteher sind eher hinderlich wie förderlich. Denn dadurch werde ich nervös und sende dieses durch die Leine zu Alba und die ganze Sache schaukelt sich hoch. Also heißt es nun trainieren, auch mit Bo, denn innerhalb von einem Jahr (so lange ist Bo bei uns) kann man nicht alle Fehler “beheben”.

Natürlich haben wir auch noch was anderes gemacht. Was macht man, wenn man in Holland ist? Pommes essen! Und een kopje koffie. Andere Hunde anschauen. Alles im Allem war es ein wunderschöner Tag. Trotz des Wetters. Es war toll alle mal live zu sehen und ein Wiedersehen ist im Oktober geplant, da geht Alba dann noch mal zum Flüsterer. In die Bouvenklass.

Wer nun denkt die Rückfahrt verlief reibungslos. Nee! Alle Beide haben falsch gedacht und wir sind kurzerhand in Richtung Rotterdam gefahren. Ist auch schön, aber wir wollten dann doch noch Hause. Eine Raststätte weiter und eine falsche Ausfahrt, trotz Erklärung, haben wir es dann doch geschafft, die richtige Richtung zu nehmen. Zuhause angekommen, waren wir dann doch ganz geschafft. Trotzdem es war toll!

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P.S.: Wer jetzt Fotos vermisst, von uns, Jantina und den Hunden. Ich war zu  aufgeregt und habe es vergessen. Auf dem Rückweg habe ich dann noch die Rückfahrt fotografiert. Wenigstens etwas.

Sonntag, 19. Juni 2011

Eine vor, zwei zurück

Eine Reihe vor, zwei zurück. Dieses scheint das Motto des Pullis zu sein. Wie ich ja schon geschrieben habe, ist dies mein Ribbeldämon. Ich habe schon viele Pullis gestrickt und am Liebsten mit komplizierten Mustern, aber dieser hier scheint verhext zu sein. So viel zurückgestrickt, habe ich mein Lebtag nicht. Doch nun liege ich quasi in den letzten Zügen. Noch ein ein halb Ärmel  und das Werk ist vollbracht.

Zusammengestrickt

Die Schultern sind schon zusammengestrickt und der Halsausschnitt ist auch schon fertig. Entgegen der Anleitung, habe ich mich gegen die Rüschen entschieden, da ich nur einen einfachen Pulli für kühle Sommerabende wollte.

Ach ja, auch bei den Ärmel, gab es wieder eine kleine Panne. Was es war, daran kann ich mich gar nicht mehr richtig erinnern. Es waren glaube ich die Zunahmen. Leider bin ich ab und zu ein wenig perfektionistisch veranlagt. Also wurde der Ärmel kurzerhand wieder aufgeribbelt. Ihr seht somit richtig. Die Bilder sind in der richtigen Reihenfolge.

Ärmel 1

Ärmel 2

Ich hoffe ich kann auch bald das Gesamtergebnis präsentieren. Morgen werde ich wohl nicht zum Stricken kommen, da es Richtung Niederlande geht.

Ich wünsche Allen noch ein schönes Restwochenende.

Sonntag, 12. Juni 2011

Da war doch noch was!

Ich habe ja versprochen, wenigstens im Großen und Ganzen die letzten Tage ein wenig zu resümieren. Na dann kommt hier noch ein kleiner Kurzreisebericht. Denn wenn ich so aus dem Fenster schaue, erinnere ich mich gerne an den letzten Samstag zurück.

Eigentlich wollte wir schon viel früher los, aber wie das so ist, es wird erst einmal ausgiebig gefrühstückt, gequatscht, usw.. Bei dem Blick auf die Uhr, kam dann Hektik auf. Schaffen wir das eigentlich noch? Wir wollten noch nach Gescher und auch auf den Markt in Winterswijk. Egal! Dann also los. Auf dem Weg fiel mir dann ein, daß ich die Impfbücher der Hunde vergessen hatte. *****. Umkehren. Dann hätten wir auch gar nicht mehr fahren brauchen. Kontrolliert wurden wir noch nie. Also drauf ankommen lassen.

In Gescher angekommen, wurde mit den Beiden erst einmal die obligatorische Runde gedreht und dann rein. Alba (macht mir im Moment echt Kummer, aber das ist eine andere Geschichte) kann man keine größere Freude machen, wenn Wolle mit im Spiel ist. Da der letzte Besuch noch gar nicht so lange her ist, fiel meine Ausbeute eher gering aus. Meine Mutter hat da schon etwas mehr mitgenommen. Ich habe mir lediglich unifarbene Sockenwolle mitgenommen. Dann wäre da noch Häkelgarn in hellblau und ein Kreuzstichbuch. Also es ist überschaubar. Dann wurden noch die Hunde getränkt und weiter. Und wenn Engel reisen scheint die Sonne. Es war einfach Superwetter. Sonnenschein die ganze Zeit und durch den Wind fiel die Wärme gar nicht auf, die wie sich nachher herausstellen sollte nicht zu verachten war.

In Holland angekommen wurde dann erst einmal in einem Außenbezirk von Winterswijk halt gemacht, um für eine bekannte Kaffeemaschinenmarke Cappuccino zu holen. Außerdem fanden noch diverse Süßigkeiten, Erfrischungsgetränke und Heilsalbe Einlass ins Auto. Gott sei Dank war das noch da, denn ich bin am Auto geblieben, weil das geht gar nicht bei Sonne die Hundis da drinnen lassen. Jedoch empfand ich es auch so zu heiß und habe die Beiden rausgeholt und habe mich im Schatten gestellt, um zu warten, bis ich meine Einkäufe machen kann. Jedoch wie es bei Töchtern ist, stellen die schon mal die Ohren auf Durchzug und ich habe es nicht mitbekommen, daß meine Mutter den Schlüssel hat stecken lassen. Ich habe das Auto mit meinem Schlüssel zwar zu gemacht, aber die Fenster sperrangelweit offen gelassen. Naja es war ja noch da und zur Not hätte Bo den Dieb schon gestellt. Lustig fand ich nicht, daß alle ziemlich missmutig dreingeschaut haben. Wieso machen sich einige so ein Stress? So ein Tag ist doch wie ein Tag Urlaub! Die hat schon gestört, dass die beiden Hunde da nur standen. Naja die Laune konnten sie mir nicht verderben.

Also Auto noch da und dann weiter in die Stadt. Da kamen wir an einer Temperaturanzeige vorbei, 34°. Wahnsinn. Mal wieder Glück gehabt bei der Parkplatzsuche und dann ab in die Innenstadt. Der Markt war noch. Da es schon später war, dachten wir, es sei leerer, aber nein nur Menschen. Um auf den Markt zu kommen, muss man an einem Handarbeitsladen vorbei. Der Abstecher war vorprogrammiert. Die nette Bedienung auch wenn man nichts kauft, ist unschlagbar und ich denke es ist ok ein bisschen Werbung zu machen. Het Zwarte Schaap in Winterswijk ist einfach ein toller Handarbeitsladen. Dort wurden dann noch zwei Zeitungen von Phildar mitgenommen. Die gibt es hier ja leider gar nicht mehr. Außerdem gab es dort eine andere Art der hier schon bekannten Katia. Diese von Scheepjeswool sieht eher wie Leder aus. Sehr interessant.

Ausbeute NL

Auch wenn ich in einigen Bloggs gelesen habe,dass dies Art der Wolle gar nicht dem Stricken zugerechnet werden kann, so ist es wie ich finde eher eine Geschmacksache. Sicher würde ich mir auch nicht weiß Gott wie viele machen, aber jetzt für den Sommer kann es schon mal ein eher tristes T-Shirt schmücken. Außerdem denke ich ist es ein Anreiz für junge Leute oder die, die sonst nichts mit stricken zu tun haben, so einen Einstieg zu finden. Von meiner Freundin in Großbritannien weiß ich, dass es auch dort ein ziemlicher Renner ist. Geld war noch ein bisschen über und so ging es weiter auf den Markt, denn die beiden felligen Mitfahrer wollten noch an ihren Stand, um dort auch noch einen kleine Einkauf zu tätigen. Gefüllte Knochen, ein Spielzeug und diverse andere Leckerchen fanden noch Platz in den Tüten. Außerdem wurden auch noch diverse andere Dinge in für Frauen doch beliebten Krims-Krams Läden gekauft, so dass das Auto dann voll war. Eben ein ganz normaler Ausflug in die Niederlande.

Ausflug NL

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Mittwoch, 8. Juni 2011

Ins Wasser gefallen

Eigentlich bin ich nicht so eine Sonnenanbeterin und eine konstante Temperatur von 20° reicht völlig aus, dennoch wären einige Sonnenstrahlen heute sehr schön gewesen.

Gestern wollten wir ein wenig die Seele baumeln lassen und sind in Richtung Stausee gefahren. Ein Spaziergang mit den beiden Süßen und dann wollten wir eigentlich in das Ausflugslokal. Ein kleine Snack wäre auch nicht zu verachten gewesen, da den ganzen Tag über das Essen in Vergessenheit geraten war. Doch als wir in die Richtung eingebogen waren, kam es mir schon komisch vor, dass es dort so leer war. Ruhetag. So ein ****. Was soll man machen. Wir waren enttäuscht und auch unsere beiden felligen Familienmitglieder. So enttäuschte Gesichter habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Sie haben dann an jedem Tor versucht hineinzukommen, doch ohne Erfolg. Eigentlich wollten wir dann heute fahren, doch da ist es leider ins Wasser gefallen.

Staussee

So hätte es dann aussehen können Hier warten Alba und Bo auf die Ankunft der erlegten Beute. Ganz einfach: Kaffee, Kuchen, Erdbeerbowle und Pommes. Lecker!

Liebe Grüße, Eure Nani

Familienzuwachs

Beim durchstöbern des www habe ich ein Buch gesehen, das ich richtig toll fand. Eine Sammlung von ca. 900 Strickmustern. Leider war es nicht mehr zu bekommen. Ich war schon richtig traurig. Es wäre richtig toll für meine Projekte gewesen, die mir im Moment im Kopf herumschwirren. Da meine Leidenschaft das Sockenstricken ist (im Moment aber auch wieder immer mehr Großprojekte) und ich auch gerne selber Muster austüftele, wäre dieses eine gute Sammlung von Anregungen gewesen. Naja, aber das große weite www hält ja so viele Dinge für uns bereit und ich habe dann doch was gefunden. Ich habe mir vom Frech-Verlag die Sammlung von 300 Mustern bestellt. Es ist toll! Und man sah beim ersten Durchschauen schon die ersten Projekte vor Augen.

300 Musterbuh

Naja wie es dann manchmal so ist, wurde dann beim Aufräumen ein Buch gefunden. Und es darf geraten werden, was für ein Buch es war?! Die Sammlung von 900 Strickmustern. Na sowas, wie konnte das nur passieren.

Ein weiterer Familienzuwachs sind drei Knäule Sockenwolle. Das ist einfach eine Sucht. Man kann sagen, ich ertrinke förmlich in Sockenwolle. Aber dann schauen mich diese kleinen herrenlosen Knäule an und sagen:”Nimm uns mit!” Und schwupp sind sie ihrem neuen Zuhause.

Sockenwolle

Doch leider müssen diese jetzt erst einmal warten, da wir zu einem runden Geburtstag eingeladen sind und ich mir hierzu etwas Besonderes in Bezug auf die Verpackung des Geschenkes habe einfallen lassen. Es soll ein “Rentenbaum” werden. In diesem werden dann die Sparstrümpfe hängen. Praktisch Riesterrente einmal anders. Es soll halt ein kleiner Gag sein, da ich einen Umschlag zu plump finde.

An der Nadel hängen

Was soll ich sagen, ich hänge an der Nadel. Eigentlich wollte ich wieder regelmäßiger schreiben, aber dann kam diese Decke. Ein kleines süßes Deckchen mit Hardangerstickerei von einer Bekannten, die aber leider nicht so gut in der Ajourstickerei ist. So habe ich mich halt bereit erklärt, ihr diese zu machen. Leider hat sie sich aber auch in der Größe der Decke verschätzt. Sie sollte eigentlich größer werden, jedoch mit dem Rand der in der Zeitung vorgesehen ist, ist dieses nicht möglich. Also musste eine Lösung her.

Kurzum die Entscheidung fiel auf:


  • eine Spitze anhäkeln

  • eine Spitze annähen

  • Briefecken mit einer anderen Stoffsorte


Früher mochte ich das Häkeln nicht, vielleicht lag es daran, dass ich sehr fest häkel und es somit eine Qual ist. Jedoch hat es auch so seinen Vorteil, man spart die Stärke. Jedoch macht es mir im Moment richtig Spaß und da vergisst man auch mal ein paar Beiträge zu schreiben.


Ein bisschen liegt es aber sicherlich auch am Wetter, bei dem man dann doch mehr in der Natur ist, wie drinnen. Aber ich werde mich von den Nadeln loseisen, nicht so lange die Nase in die Sonne strecken und werde die Erlebnisse, Neuigkeiten und Neuerwerbungen nacheinander hier posten.

Denn ich war in den Niederlanden und habe dort eine sehr interessante neue Wollsorte entdeckt, wie auch ein paar schöne Hefte für den Sommer. Also dann seit gespannt. Bald mehr hier.